Am 19. November 2009 war eine kleine Abordnung des FFC bei der Ausstellungseröffnung “Die letzten Wikinger – Der Teppich von Bayeux und die Archäologie” im Frankfurter Archäologischen Museum vertreten. Hier ein kleiner Bericht.
Herr Linnhard und Herr Heinrich trafen sich bei Letzterem um die letzten Dinge zu besprechen und auf Kristin zu warten, die die Gelegenheit nutzen und ihr Buch (Werbeeinblendung: kaufen, kaufen, kaufen!!!) den Honoratioren vorstellen wollte. Ein Beruhigungsbierchen und ein Aufputschkaffee später machten wir uns auf den Weg.
Direkt nach Ankunft (Sylvia, Hela, Melisendis, (Mo)Rhys und Gaewfric trafen mehr oder weniger zeitgleich ein) im Museum in die Kette geworfen und im Eingang Stellung bezogen kamen schon die ersten positiven Reaktionen von den eintretenden Gästen. Der erste, der direkt Kontakt zu uns aufnahm war der Leiter des Museum, Herr Prof. Dr. Wamers. Er begrüßte uns mit den Worten „Na DAS sieht doch schon mal gut aus! Und die Schwerter stimmen auch, mit diesen herrlichen Pilzknäufen.“ Schon ein erster Erfolg, die Nervosität legte sich.
Dann kamen viele, teilweise recht lange, Reden, von denen uns die bilinguale Rede des französischen Vertreters des Generalkonsuls am besten gefiel. Zwischendrin spielte die IG Wolf einige Lieder des 12. Jhdts., welche im Publikum gut ankamen. Herr Linnhard und Herr Heinrich bewachten die Bühne und Herr Gaewfric den Glockenturm der (leider wegen Krankheit abwesenden) Frouwe Gerlind.
Beim anschließenden „Come Together“ bei Wein und Laugenkonfekt löste sich recht schnell die Zurückhaltung des Publikums und es kam zu sehr interessanten Gesprächen u.a. mit dem Kurator des Historischen Museums Frankfurt am Main und den Mitarbeitern des Archäologischen Museums. Die gerade erst gedruckten Flyer und Visitenkarten gingen weg wie warme Semmeln. Besonders cool hierbei der Herr (Mo)Rhys, der, in Anzug und Krawatte sehr schick und seriös, neben einem stand und immer einen Flyer aus der Innentasche seine Jacketts zauberte, wenn einer gebraucht wurde. Er wirkte wie unser Manager.
Herr Gaewfric und Herr Heinrich stehen einsam am Teppich und diskutieren die abgebildeten Kleidungsstücke, da kommt von der Seite ein verzücktes „Das müsste man jetzt photographieren! Ein tolles Bild. Zwei Normannen stehen vor dem Teppich in ein Fachgespräch vertieft. Einfach toll.“ Es war eine Kuratorin des Museums. Sie schien sich sichtlich zu freuen, als wir ihr sagten, dass wir im Januar und Februar noch mal im Museum sind.
Gerade als wir dann die Veranstaltung verlassen wollten (es war inzwischen 22:15h geworden), wurden wir von drei jungen Leuten mit den Worten „Äh, Entschuldigung, gehört ihr zum berühmten Contingent, zu DEM Contingent, dass 2006 in Hastings war und alle so beeindruckt hat?“ Das konnten wir nur bejahen und wieder entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Zumindest Eine ist Museumsmitarbeiterin, denn sie hatte den ausgestellten Originalhelm ein paar Tage vorher anprobiert! Da kann man schon neidisch werden…
Auf jeden Fall wollen diese Drei auch kommen wenn wir nächstes Jahr wieder im Museum sind.